Verbraucherportal für Fluggastrechte flightright erhält Finanzierung
Berlin, 03.08.2011 10:02 Uhr (Regionalredaktion)
Der Frühphasenfonds Brandenburg, aufgelegt von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) im Auftrag des Brandenburger Wirtschaftsministeriums und gemanagt von bmp, finanziert gemeinsam mit der DG Holding und der camunda services die flightright GmbH mit mehr als einer Million Euro.
Die im Frühjahr 2010 gestartete Online-Plattform flightright.de setzt sich für die Rechte von Fluggästen ein. Passagiere haben die Möglichkeit, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge direkt über das Portal von flightright einzufordern. Dazu geben sie ihre Flugdaten auf der Webseite ein; das System prüft daraufhin automatisch, inwieweit der Anspruch auf Entschädigung aussichtsreich ist. Im Anschluss übernimmt flightright die weitere Durchsetzung der Forderung gegenüber den Fluggesellschaften. Das Unternehmen arbeitet dabei mit einem Netz von Vertragsanwälten zusammen. Nach erfolgreichem Verfahrensabschluss erhält flightright eine prozentuale Beteiligung an der Entschädigungssumme.
flightright investiert die aufgenommenen Mittel insbesondere in die technische Weiterentwicklung der Online-Plattform, die weitere Internationalisierung durch den Aufbau eines europaweiten Partnernetzwerkes sowie in das Betriebskapital. „Das Investment verschafft uns über die nächsten Jahre den erforderlichen finanziellen Spielraum, unser Geschäftsmodell auszubauen“, erklärt Dr. Sven Bode, Geschäftsführer der flightright GmbH. „Dafür haben wir bereits in den letzten Monaten die Voraussetzungen geschaffen. So haben wir unser Netz von Vertragsanwälten deutlich erweitert, um die Rechte von Fluggästen schnellstmöglich durchzusetzen. Damit haben wir nun alle erforderlichen Ressourcen für das weitere Wachstum zusammen und sind für die Zukunft sehr gut aufgestellt.”
flightright (www.flightright.de)
bmp (www.bmp.com)
(Quelle: Unternehmensangaben)

Finanzierung Unternehmensgründung
Dr. Sven Bode, Geschäftsführer der flightright GmbH. „Dafür haben wir bereits in den letzten Monaten die Voraussetzungen geschaffen. So haben wir unser Netz von Vertragsanwälten deutlich erweitert, um die Rechte von Fluggästen schnellstmöglich durchzusetzen."
Ach ja: zwei Fälle von eklatanten Verstößen gegen die Fahrgastrechte (einer davon sogar bzgl. 16 Personen), Ende Januar 2011 bei flightright vorgestellt, Vertretung wurde übernommen. Nach 12 Monaten wurde ein Komplex immerhin dem Luftfahrtbundesamt zur Beschwerde vorgelegt. Vom zweiten Fall habe ich seit 6 Monaten nichts mehr von flightright gehört ....
Soviel zu "schnellstmöglich", weiss der Teufel, in welchem Kessel die die Gründerkohle verheizt haben....
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