Er gehe nicht allein wegen seiner so fehlerhaften Doktorarbeit wiewohl er verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlaß wäre. So ein Passus in der Rücktrittserklärung von Karl-Theodor zu Guttenberg. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
01.03.2011 13:08 Uhr
RÜCKTRITT ZU GUTTENBERG

Erklärung von Karl-Theodor zu Guttenberg zu seinem Rücktritt als Minister

Berlin, 01.03.2011 13:08 Uhr (Regionalredaktion)

Er gehe nicht allein wegen seiner so fehler­haften Doktor­ar­beit wiewohl er verstehe, dass dies für große Teile der Wissen­schaft ein Anlaß wäre. So ein Passus in der Rück­tritts­er­klä­rung von Karl-Theodor zu Gutten­berg.

Auf seiner Homepage spricht der nun ehemalige Verteidigungsminister über die Beweggründe seines Rücktritts.

"Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann. Ich trage bis zur Stunde Verantwortung in einem fordernden Amt. Verantwortung, die möglichst ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit verlangt: Mit Blick auf die größte Bundeswehrreform in ihrer Geschichte, die ich angestoßen habe und mit Blick auf eine gestärkte Bundeswehr mit großartigen Truppen im Einsatz, die mir engstens ans Herz gewachsen sind, so zu Guttenberg".

"Manche mögen sich fragen, weshalb ich erst heute zurücktrete. Zunächst ein möglicherweise für manche unbefriedigender, aber allzu menschlicher Grund. Wohl niemand wird leicht, geschweige denn leichtfertig das Amt aufgeben wollen, an dem das ganze Herzblut hängt. Ein Amt, das Verantwortung für viele Menschen und deren Leben beinhaltet. Hinzu kommt der Umstand, dass ich mir für eine Entscheidung dieser Tragweite - jenseits der hohen medialen und oppositionellen Taktfrequenz - die gebotene Zeit zu nehmen hatte. Zumal Vorgänge in Rede stehen, die Jahre vor meiner Amtsübernahme lagen."

Mehr Infos auf der Internetseite von zu Guttenberg.

(Quelle: Karl-Theodor zu Guttenberg; Homepage)

 

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3 Kommentare »
 
11.03.11 20:31 Uhr
Ägist
Hochmut kommt vor dem Fall
Herr Guttenberg,
seien sie sich bewusst, das sie mit ihrem Auftritt vielen Menschen die letzte Hoffnung auf Anstand und Würde in der Politik genommen haben.
Vielleicht haben sie noch eine Chance als Schauspieler, aber bitte nicht in der Politik! Mögen die vorhergehenden Einträge ihnen das Gefühl geben beliebt zu sein, so ist das nur Ausdruck der grassierenden Verzweiflung und Verlogenheit in unserem. Ein Schande für ein Land, das mal als Land der Dichter und Denker berühmt war. Mit ihnen als Galionsfigur ist es nun das Land der Schwätzer und Blender.
Ich ziehe nicht den Hut.
01.03.11 19:25 Uhr
kruemelmonster
rücktritt
Sehr geehrter Herr zu Gutenberg ,

ich finde das so eine Arbeit niemanden etwas angeht ! Auch stehe ich hinter Ihrem Entschluss . Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Gute ! Trotzdem bin ich der Meinung , das Sie in der Politik weitermachen sollten. Die Menschen lieben Sie ! vllt. mit einer eigenen Partei ? Also um die Gunst der Wähler bräuchten Sie nicht mit Versprechen betteln , auch nicht im Osten ! Ich würde es mir sehr wünschen , wenn Sie für uns kleine Leute in der Politk blieben.
MfG D.F.
01.03.11 14:42 Uhr
cheopsfay
Rücktritt
Sehr geehrter Herr zu Guttenberg,

das war der richtige Schritt! Gründen Sie eine Neue Demokratische Partei und bringen Sie uns endlich die seit 1949 versprochene wahrhaftige Demokratie. Wir mögen und unterstützen Sie! Wir brauchen Politiker zu denen wir aufschauen können. Ihre Doktorarbeit geht eigentlich niemand etwas an und hat mit ihrer politischen Person nichts zu tun. Das Volk liebt Sie noch mehr als vorher, auch im Osten. Wenn Sie zur Wahl antreten, haben Sie auf Anhieb die absolute Mehrheit. Denken Sie auch an uns, wir brauchen Sie.


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